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Rauchen ist oft mit bestimmten Situationen verbunden.

Sucht

Der Raucher ist einer Doppel-Abhängigkeit ausgesetzt, die aus einer psychischen Gewöhnung und einem physischen, d.h. körperlichen Suchtverlangen nach dem inhalierten Nikotin besteht. Zudem lässt die „Macht der Gewohnheit“ den Raucher nicht von der Zigarette los kommen und eingeschliffene Verhaltensmuster zu verlassen. Der Raucher braucht die Zigarette beim morgendlichen Aufstehen, nach dem Essen, beim Kaffeetrinken, in Gesellschaft, nach dem Sex etc. Rauchen ist somit eine Sucht, die medizinisch gesehen dem des Alkohols, Marihuana, Speed oder Extasy gleichzusetzen ist.

Fatal sind zudem:

  • Jugendliche werden schon nach wenigen Tagen und maximal 2-3 Wochen physisch abhängig und damit dramatisch schneller als Ältere,
  • Junge Menschen bemerken diese Doppel-Abhängigkeit und die mit dem Rauchen zusammenhängenden physischen Einschränkungen meist gar nicht.
  • Aktives Rauchen bedingt meist auch eine Passivrauchexposition Unschuldiger, z.B. das ungeborene Leben der rauchenden Schwangeren, das Kind der rauchenden Mutter, der Nichtraucher im verräucherten Bierzelt etc.
  • Spätfolgen, wie Herzinfarkt, Lungenkrebs, das Lungenemphysem oder das zu amputierende Raucherbein sind Spätfolgen und irreparabel.